Warum Ihre Entscheidung schwarz auf weiß gehört
Und weshalb ich Mandanten etwas in die Hand gebe.
Von Katharina Beer, Entscheidungsarchitektin ·
Das GrundproblemGedanken ändern sich mit der Stimmung. Was auf einem Bildschirm steht, verschwindet im nächsten Tab.
Eine Entscheidungsgrundlage, die schriftlich vorliegt, hat eine andere Qualität.
Heute spielt sich fast alles digital ab, und das Stresslevel der Menschen steigt immer weiter. Dazu gibt es Studien, und es lässt sich beobachten: Wer viel Zeit mit digitalen Geräten verbringt, ist schneller gereizt, kann sich schlechter konzentrieren und hat weniger Energie. Ich sehe das an meinen Kindern und merke es an mir selbst.
Ich möchte raus aus der digitalen Welt. Meine Mandanten erhalten etwas Handfestes, womit sich weiterarbeiten lässt: ein Dokument, auf das sie sich beziehen können, wann immer eine Entscheidung ansteht. Ein Gespräch ist nach einer Woche verblasst. Ein Dokument bleibt.
Die KernaussageWas schwarz auf weiß vorliegt, lässt sich prüfen, wieder lesen und bei der nächsten Entscheidung zur Hand nehmen.