8 Tipps wie du dich im Bett entspannt auf deinen Partner einlassen kannst

geschrieben von Katharina Beer | Lesedauer: 4 min.

Inhaltsverzeichnis

Ein erfüllendes Liebesleben ist ein integraler Bestandteil einer glücklichen Beziehung – keine Frage! Manchmal kann es aber wirklich schwierig sein, abzuschalten, sich ganz fallenzulassen und auf den Partner einzulassen. 

Sollte es dir auch so gehen, dass dich euer Intimleben und der bloße Gedanke an Sex eher stresst, dann lies unbedingt weiter. Im folgenden Teil, werde ich einige Gründe für die sexuelle Unlust und eine schwache Libido mit dir teilen. Außerdem bekommst du hilfreiche Tipps von mir, um dein Sexleben wieder genießen zu können. 

Sexuelle Unlust loswerden

Oftmals bekommen Frauen den Tipp, wenn sie sexuell unlustig sind, sich doch einfach zu überwinden und mehr Sex zu haben. Ganz nach dem Motto: je öfter Frau es tut, desto besser wird es. 

Mmhhh… vielleicht hast du das bereits ausprobiert? Und es hat sich nichts verändert – ganz im Gegenteil – jetzt hast du noch weniger Lust? Kein Wunder! Denn der Ansatzpunkt ist völlig falsch! 

Stell dir vor, als Vergleich, du gehst gar nicht gerne Joggen. Nun bekommst du aber den Ratschlag, dich zu überwinden und einfach jeden Tag zu laufen. Du quälst dich also ein zwei Mal vor die Tür, bis du dann schnell wieder aufgibst – denn, du hast einfach immer noch gar keine Lust darauf. 

Ein neuer Ansatz

Sich einfach zu überwinden und etwas zu tun – Sex zu haben – was man gar nicht möchte, ist für Frauen in diesem Falle wirklich nicht hilfreich. Denn du handelst damit gegen deinen Körper und deine Bedürfnisse.

Ich möchte dir hier einen neuen Ansatz anbieten. Anstatt weiter zu grübeln und dich zu fragen, wie du deinen Partner zufriedenstellen oder mehr Sex haben kannst… oder dich dafür fertig zu machen, weil du keine Lust verspürst – frage dich doch einmal, was dir fehlt oder was dir wirklich Spaß machen und deine Lust anregen könnte? 

Sex beginnt im Kopf

Aber, gehen wir noch einen Schritt zurück. Wusstest du, dass Sex bei uns Frauen im Kopf beginnt? 

Und, dass es mit der Lust nichts wird, wenn wir uns unter Druck gesetzt oder gestresst fühlen? 

Eine sexuelle Erfahrung ist eine körperliche Erfahrung – und diese können wir nur genießen, wenn wir aus dem Kopf in unseren Körper kommen (uns mental vorbereiten) und unseren Körper vorbereiten. 

Sex, wie ihn die meisten Frauen kennen

Viele Frauen erleben Sex so: Mann und Frau fallen gemeinsam ins Bett, es geht gleich wild zur Sache, es wird geknutscht, der Mann schiebt sein erigiertes Glied in die Vagina der Frau, und meist – unter heftigen Bewegungen und Anstrengung – kommt dann der Mann… und vielleicht auch die Frau… zum Orgasmus. Danach fühlen sich beide schlapp und ausgelaugt.  

STOP!! 

Wenn du das so oder so ähnlich in deiner Beziehung erlebt hast – so wie es uns in den Filmen auch immer so falsch vorgezeigt wird – dann ist es jetzt an der Zeit, dieses Rumgerammel (wie mein Partner so schön sagen würde) zu beenden! 

Sex – ganz neu

Wie bereits angedeutet, ist es wichtig – für Mann als auch Frau! – unsere Körper angemessen vorzubereiten und uns aufeinander einzustimmen. Ein Duo würde auch nicht einfach loslegen – zuerst einmal würden die Instrumente gestimmt und aufeinander abgestimmt werden. Und vorher werden beide Instrumente gepflegt… und natürlich weiß jeder der beiden Musiker:innen, wie sie ihr Instrument zu spielen hat. 

Die Lust beginnt bei dir!

Kommen wir also zu dir, denn deine Lust beginnt bei dir! Wenn du Sex mit deinem Partner haben möchtest, solltest du dich zuerst einmal genügend dafür vorbereiten. 

  1. Um aus deinem Kopf in deinen Körper zu kommen, kannst du zum Beispiel erst einmal in einem Bad entspannen, leichtest (Yin) Yoga machen, Meditieren oder Tanzen… oder was auch immer dir guttut und dir hilft, dich zu entspannen und deinen Körper mehr zu fühlen. 
  2. Nimm den Druck raus! Dass heißt du und auch dein Partner. Beim Sex geht es nicht primär um den Orgasmus, sondern um eine tiefe Verbindung. Sex sollte eine genußvolle Erfahrung sein – ohne Ziel! Spür dich einmal kurz rein: wie fühlst du dich, wenn du dir vorstellst, Zeit mit deinem Partner zu genießen, euch gegenseitig zu berühren und eure Bewegungen und Berührungen ganz ohne Absicht einfach fließen zu lassen? 
  3. Startet am besten mit einer ausgiebigen Massage. Gebt euren Körpern Zeit, um sich fallen zu lassen. Kommt ins fühlen und tauscht euch darüber aus, was sich gut, entspannend oder vielleicht auch nicht so gut anfühlt. Dazu kann auch eine interne Massage gehören. 
  4. Die Brüste spielen dabei eine sehr wichtige Rolle und sollten deshalb besondere Aufmerksamkeit bekommen, denn sie sind sozusagen dein Toröffner. Wenn du es nicht magst, an deinen Brüsten berührt zu werden, ist das O.K. (Vielleicht fragst du dich aber, was dahinter stecken könnte.) 
  5. Küsst euch langsam und bewusst. Konzentriert euch wirklich nur einmal auf das Küssen und auf den Moment. 
  6. Wenn du dich dafür bereit fühlst, kannst du deinen Partner dazu einladen, mit seinem Penis ganz langsam in deine Vagina zu gleiten… und dort einfach einmal innezuhalten. Wie fühlt sich das für dich an? Vielleicht braucht deine Vagina Zeit, um sich wieder daran zu erinnern, dass sie sich in diesem Augenblick entspannen kann. 
  7. Vielleicht hört ihr an diesem Punkt auf. Es ist sogar ratsam, wenn du dich sonst zu sehr unter Druck gefühlt hast (dann auch noch einen Orgasmus bekommen zu müssen), eine Pause einzulegen und dein Erlebnis erst einmal nachzuspüren. 

Was du für dich tun kannst

Dein Lustempfinden und generell dein Spaß an Sex kann sich auch immens steigern, je besser du dich selbst kennenlernst und dich – alleine – mit deinem Körper und deiner Yoni verbindest. 

Das kann zum Beispiel durch Yoni Mapping passieren. (Mehr darüber erfährst du hier ►)

Durch Selbstbefriedigung. (Führe ein Sexjournal. Mehr dazu hier ►)

Durch Atem- und embodiment Übungen. Tanzen ist ein wunderbarer Weg, um deinen Körper wahrzunehmen und dich mit ihm zu verbinden. 

Allgemeine Selbstfürsorge. Tue häufiger Dinge, die dein körperliches Wohlbefinden steigern. Lass dich zum Beispiel massieren, meditiere regelmäßig, mache leichten Sport (Yoga z.B.), gehe in die Natur. 

Verwende Yoni Eier. (Mehr dazu erfährst du hier ►)

Übe dich, auch in deinem Alltag, dem Leben hinzugeben und zu vertrauen. Wenn du dich insgesamt innerlich entspannter fühlst, tust du nicht nur dir selbst nur Gutes (& bleibst gesünder und lebst länger!) sondern du wirst die positiven Auswirkungen auch in deinem Intimleben spüren. 

Berichte mir doch gerne in den Kommentaren, ob dir meine Tipps weitergeholfen haben, zu welcher Frage oder Themen du gerne mehr Infos bekommen würdest und wie sich (nach dem Lesen) dein Sexleben verändert hat.

Liebe Grüße von Herz zu Herz,

Katharina

P.S.: Falls du es noch nicht gesehen hast – am 13.7 und am 15.7 findest der nächste online Yoni Mapping Workshop statt ►🙏🏼

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Seit 2016 helfe ich Frauen ein bewusstes, selbstbestimmtes Intim- und Sexleben zu führen.

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